Hetze gegen neues Flüchtlingslager in Wolgast

Beschmierung am Wohnblock der Asylsuchenden

Derzeit leben 24 Asylsuchende in dem im August 2012 eröffneten Lager in Wolgast. Die Stimmung ist bedrohlich. Nazis hetzen in unmittelbarer Nähe des neuen Asyllagers mit Plakaten, Aufklebern und Graffiti gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in Wolgast. Im Juni 2012 veranstaltete die NPD vor dem als Unterkunft dienenden Wohnblock eine Kundgebung mit dem Slogan „Deutsche raus – Asylanten rein – wir sagen NEIN!“. Die Empörung wurde verstärkt, da der betreffende Wohnblock für die Unterbringung der Asylsuchenden von vorherigen Mieter_innen geräumt wurde. Die Nazi-Propaganda findet Gehör bei der Wohnbevölkerung – eine fahrlässige Situation, veranlasst vom Landkreis Vorpommern-Greifswald. Ein Filmbeitrag der NDR-Sendung Panorama, der am 18.09.2012 ausgestrahlt wurde, gibt ein aktuelles Stimmungsbild wieder.

Pressespiegel zum Brief und zur weiteren Entwicklung

Ostsee-Zeitung vom 29.9.2012 „Besserer Schutz für Asylsuchende gefordert“

Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 29.09.2012 Anti-Rassismus-Bündnis fordert Schutz der Asylsuchenden in Wolgast

Evangelische Kirche in MV vom 29.09.2012 „Prominente Politikerinnen besorgt über Lage von Asylbewerbern in Wolgast“

Störungsmelder (Zeit.de) vom 30.09.2012 „Initiativen schlagen Alarm wegen rassistischer Situation in Wolgast“

Nordkurier vom 01.10.2012 Politprominenz fordert: Schützt die Flüchtlinge in Wolgast vor Gewalt!

Nordkurier vom 04.10.2012 Wolgast wehrt sich gegen Naziklischees

Ostsee-Zeitung vom 08.10.2012 „Lasst es uns im Kleinen versuchen“

Nordkurier vom 08.10.2012 „Angriff auf Asylbewerberheim“

Ostsee-Zeitung vom 09.10.2012 „Böllerattacke auf Balkon von Asylbewerbern“

NDR 1 Radio MV vom 09.10.2012 „Flyer soll Akzeptanz für Asylbewerber erhöhen“

Taz vom 10.10.2012 „Mitten im Leben“

Ostsee-Zeitung vom 11.10.2012 „Sellering besucht Asylbewerberheim“

NDR vom 11.10.2012 „Sellering besucht Asylbewerberheim“

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.10.2012 „Das eingeübte Ritual“

Mut gegen Rechte Gewalt vom 16.10.2012 „Rostock Lichtenhagen wird sich nicht wiederholen… … hoffentlich, hoffentlich“

Süddeutsche Zeitung vom 17.10.2012 „Die Leute sind nicht froh, dass wir hier sind“

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