Archiv für Januar 2012

Hungerstreik im Flüchtlingslager

Die Bedingungen unter den Flüchtlinge in Deutschland leben müssen, sind vielerorts gleich. Ähnlich wie in Horst äußert sich Protest von Betroffenen aus München. 60 Jugendliche sind kürzlich in einen Hungerstreik getreten:

Artikel gibts bei linksunten indymedia, bayern.jogspace und nochmal bayern.jogspace sowie bei der taz, der welt und merkur-online

weitere Eindrücke von der Kundgebung vor dem Lager in Horst am 14.01.2012

Horst 5
Überwältigend wie viele Leute es an diesen abgelenen Ort geschafft haben, um gemeinsam mit den hier zwangsuntergebrachten
Flüchtlingen gegen die Missstände und die Lagerunterbringung zu protestieren und ihre Solidarität für Betroffene dieser Asylabwehrpolitik zu zeigen. (mehr…)

„Wir sind alle Menschen und haben alle Menschenrechte!“ – 350 Menschen demonstrierten in Horst/Boizenburg gegen Ausgrenzung und Lagerunterbringung

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weitere Fotos gibts hier, hier und hier

Am vergangenen Samstag, dem 14.01.2012 fand vor dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst (bei Boizenburg) eine Kundgebung mit 350 Teilnehmenden statt. Die Teilnehmenden positionierten sich gegen die menschenverachtenden Bedingungen in Horst und die Lagerunterbringung von Flüchtlingen. An der Kundgebung nahmen, neben vielen Hamburger_innen, auch Flüchtlinge und Unterstützer_innen aus ganz MV teil. Nahezu alle Flüchtling, die in MV leben, waren selbst mindestens drei Monate in Horst zwangsuntergebracht und berichten immer wieder über die schlimmen Erfahrungen, die sie in Horst gemacht haben. (mehr…)

Solidaritätskundgebung am 14.1. vor dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst / Boizenburg

Horst abschaffen

Am 14.01.2012 um 12 Uhr findet vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung“ in Horst bei Boitzenburg eine Soli-Kundgebung für und mit den dort lebenden Flüchtlinge statt.

Die „zentrale Erstaufnahme“ für Flüchtlinge, die MV und HH zugeteilt werden, liegt in einem Waldstück bei Horst, 5km entfernt von Boizenburg. Die Zustände in diesem Lager gleichen denen eines Gefängnisses: mit Stacheldraht umzäuntes Gelände, strenge Wachen am Eingang, Gemeinschaftssanitäranlagen, Essen nur in der Kantine (eigenständiges Kochen verboten), schlechte medizinische Versorgung, Isolation, fehlende Möglichkeiten Deutsch zu lernen und ein monatliches „Taschengeld“ von 40€. Hinzu kommen Angriffe von Nazis und totales Desinteresse der Bevölkerung vor Ort.
Die dezentrale, isolierte Lage wurde nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen von den Behörden bewusst gewählt.
Viele der dort zwangsweise Untergebrachten leiden aufgrund der schlechten Bedingungen an psychischen und physischen Leiden (selbst akute Fluchtverletzungen werden oft nicht angemessen behandelt). (mehr…)

Vortrag im AJZ Neubrandenburg: Asylpolitik in MV und Möglichkeiten des Widerstands

Am kommenden Freitag (6.1.) wird die Kampagne mit einem Vortrag den ersten Antifatresen des neuen antifaschistischen Jugendbündnisses bereichern. Los geht´s 19:30.

Die Veranstaltung möchte einen Überblick über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und deren Leben in den Flüchtlingsheimen Mecklenburg-Vorpommerns geben. (mehr…)